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Küchenleuchten

Küchenleuchten leuchten die Arbeitsfläche ohne Schatten und Blendung aus. Kombinieren Sie Grundlicht, Spots und Pendel mit guter Farbwiedergabe.

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Küchenleuchten leuchten die Arbeitsfläche ohne Schatten und Blendung aus. Kombinieren Sie Grundlicht, Spots und Pendel mit guter Farbwiedergabe.

Drei Lichtquellen für eine gut beleuchtete Küche

  • Grundbeleuchtung: eine Deckenleuchte für die Küche oder Einbaustrahler im Abstand von 1 bis 1,5 m, etwa 50 cm von den Wänden entfernt. Rechnen Sie mit 200 bis 300 Lumen pro m², also 2.400 bis 3.600 Lumen für 12 m².
  • Arbeitsfläche: 300 bis 500 Lux auf der Fläche, erzielt durch schwenkbare Küchenstrahler oder eine Unterbauleuchte unter den Hängeschränken.
  • Kochinsel oder Esstisch: eine oder mehrere Pendelleuchten für die Küche, 75 bis 90 cm über der Fläche, im Abstand von 60 bis 80 cm.

Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Warmweiß mit 3000 K eignet sich für die Grundbeleuchtung und den Tisch: Es bleibt beim Essen einladend. Über der Arbeitsfläche hilft Neutralweiß mit 4000 K bei präzisen Handgriffen, etwa beim Schneiden oder beim Blick in den Topf. Ein Farbwiedergabeindex (CRI) von mindestens 80 gibt die Farbe der Lebensmittel naturgetreu wieder. Um vom Kochen zum Essen umzuschalten, planen Sie zwei Stromkreise oder einen zu Ihren Leuchtmitteln passenden Dimmer ein.

Pflegeleichte Materialien und Stile

In der Nähe des Kochfelds sind Metall, Glas oder Acryl ideal, weil sie sich leicht entfetten lassen, dazu schlichte Formen, auf denen sich wenig Fett absetzt. Moderne Linien überwiegen, gefolgt von Vintage und Retro sowie Industrial mit Pendelleuchten aus schwarzem, kupferfarbenem oder messingfarbenem Metall, danach Landhausstil, klassische und skandinavische Modelle. Holz, Stoff, Keramik und Beton sind in Bereichen fern vom Herd besser aufgehoben. Unser Ratgeber Küche richtig beleuchten ergänzt diese Tipps.

Häufige Fragen zu Küchenleuchten

Wie vermeide ich Schatten auf der Arbeitsfläche?

Schatten entstehen, wenn die Lichtquelle hinter Ihnen in der Raummitte sitzt. Ergänzen Sie Licht über oder vor der Arbeitsfläche: auf die Vorderkante gerichtete Spots, eine Lichtleiste unter den Hängeschränken oder Pendelleuchten in Reihe über der Kochinsel. Ziel sind 300 bis 500 Lux auf der Fläche, in Neutralweiß mit 4000 K.

Braucht man in der Küche spritzwassergeschützte Leuchten?

Anders als im Bad ist keine Schutzart vorgeschrieben, doch Dampf und Spritzer verschmutzen Leuchten in Herdnähe schnell. Ein geschlossenes Modell, etwa mit IP44, lässt sich leichter reinigen und schützt das Leuchtmittel. Auch über der Spüle empfiehlt sich eine geschlossene Leuchte, die Spritzwasser abhält.

Wie reinigt man eine Küchenleuchte?

Schalten Sie den Strom ab und lassen Sie das Leuchtmittel abkühlen. Glas und Metall reinigen Sie mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem nicht kratzenden Schwamm; anschließend sofort trocknen. Verzichten Sie bei lackiertem Messing und lackiertem Metall auf Lösungsmittel. Einen Stoffschirm stauben Sie einfach regelmäßig ab.

Welche Lichtfarbe passt zu einer offenen Wohnküche?

Bleiben Sie bei Warmweiß mit 3000 K für alle Lichtquellen, die vom Wohnbereich aus sichtbar sind, damit die Küche nach dem Servieren nicht kühl wirkt. Neutralweiß mit 4000 K reservieren Sie für die Arbeitsflächenbeleuchtung, auf einem eigenen Stromkreis, den Sie nach dem Kochen ausschalten.

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